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Der Aktionsplan

Fürth für AlleS

Neues zum Aktionsplan

  • Es tut sich was!

    Die Arbeit nimmt Fahrt auf. Aktuell finden zahlreiche Besprechungen zwischen der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung, den Referenten:innen und Ämtern und Abteilungen statt. Einiges hat sich getan, anderes ist in Planung und manches braucht einfach mehr Zeit:

    Fürth als Kunstwerk: Wenn alle zusammenarbeiten, gibt es manchmal sogar tastbare Ergebnisse: Fürth bekommt ein Tastmodell! Jeder, jung und alt, sehend oder blind soll Fürth anfassen und betrachten können. Wir dürfen gespannt sein auf die wunderschöne Tast-Kunst. Mal sehen, wann wir das Modell vom Künstler aufstellen und einweihen dürfen.

  • Wertvolle Arbeitskräfte durch wenig Aufwand

    Menschen mit Behinderung wollen einen Arbeitsplatz, an dem sie zeigen, was sie können und wer sie sind: Gerade kleinere und mittelständische Unternehmen wissen oft nicht um die Vorteile, Menschen mit Behinderung einzustellen. Wir wollen besser informieren und nach guten Beispielen suchen. Deshalb gehen wir mit Unterstützung des Wirtschaftsreferat bis Ende des Jahres direkt auf die Fürther Unternehmen zu.

    Gute Beispiele gibt es unter:
    JOBinklusive - Menschen mit Behinderung im ersten Arbeitsmarkt

    Noch mehr gelungene Beispiele und 10 gute Gründe finden Sie unter:
    Fachkräfte mit Behinderung - ein Gewinn für Unternehmen - Fachkräfte mit Behinderung gewinnen - Aktion Mensch (aktion-mensch.de)

  • Feste genießen: auch kleine Dinge können eine große Hilfe sein!

    Aussteller:innen, Anbieter:innen und Veranstalter:innen erhalten Tipps für einen barrierefreien Umgang mit den Gästen und Gestaltung von Veranstaltungen. Das Wirtschaftsreferat und die Beaufttragte für die Belange von Menschen mit Behinderung arbeiten gemeinsam an einem inklusiveren Veranstaltungsgenuss. Auf dass Barrieren - wie Stolperfallen und zu kleine Schriften - weniger werden und sich alle wohlfühlen.

  • Amtsdeutsch 2.0 - auf dem Weg zur Barrierefreiheit

    Nicht ganz so leicht für eine Stadtverwaltung, aber wir bleiben dran: Leichte Sprache ist einfach. Nicht leicht verständlich für alle sind die Briefe von der Stadt. Oder hätten Sie gewusst, was das hier heißt: „Die Spontanvegetation hinter Ihrer nicht lebenden Einfriedung nimmt derart überhand, dass Sie etwas dagegen tun müssen”? Ganz einfach: Das Unkraut hinter Ihrem Zaun muss weg. Wir machen uns auf den Weg und hören uns um, wie andere Städte sprachliche Vereinfachung umsetzen.

Veranstaltungstipps

  • Versuchen Sie es digital! Nur Mut …

    Ein Aspekt von Veranstaltungen, der des sozialen Zusammenkommens, ist gerade eher ein großer Nachteil. Gerade Menschen mit Behinderungen, besonders wenn diese ursächlich mit chronischen Erkrankungen zusammenhängen oder solche dazu kommen, haben ein Risiko eines schweren Covid-Verlaufs.

    Wenn Sie daher um sich zu schützen auch den Besuch von 2G, 3G (+)-zugangsbeschränkten Veranstaltungen sorgfältig abwägen, aber bislang dachten, virtuelle Veranstaltungen könnten Ihnen keinen Spaß machen oder durch den technischen Aufwand nerven: versuchen Sie es trotzdem! Sie werden vielleicht feststellen, dass Menschen virtuell zu treffen "auch was hat", und die Aspekte Unterhaltung, Anregung, kulturelle Bereicherung vom heimischen Sofa, Schreib- oder Küchentisch aus anders, aber nicht weniger erlebenswert sind. Und für die Technik bieten viele Veranstalter:innen Hilfe an.

    Durch Ihre Teilnahme unterstützen Sie zudem die Veranstaltenden bei der Aufrechterhaltung und Fortsetzung ihrer wertvollen Arbeit. Außerdem: Sollten Sie bei der Teilnahme an einem virtuellen Angebot feststellen, dass es für Ihre Behinderung nicht barrierefrei gestaltet ist, freuen wir uns über Ihr Feedback an fachstelle-fuebs@fuerth.de

  • Die App Zoom:in lohnt sich!

    Im Aktionsplan ist auch der Wunsch nach einer Plattform für Veranstaltungen samt Informationen zur Barrierefreiheit, die außerdem barrierefrei zu bedienen ist, in eine Maßnahme gegossen worden. Nun leben wir ja in einer Metropolregion, in der es nicht immer Sinn macht, etwas eigenes zu machen, sondern manchmal besser ist, vernetzte oder vernetzende Angebote zu nutzen, wenn sie denn gut sind. Ein solches stellt die App zoom:in dar, die alle gerade aufgeführten Bedürfnisse für Veranstaltungsangebote in Fürth, Nürnberg, Erlangen und Schwabach erfüllt. Hier können Sie sie herunterladen. Viel Vergnügen!

    Kommen Sie gut durch den Winter!

Auch interessant

  • Der Weisse Ring bietet Hilfe für Schwerhörige und Gehörlose

    Wenn Sie Opfer einer Straftat geworden sind, hilft und berät der Weisse Ring. Für schwerhörige und gehörlose Menschen ist der Weisse Ring per E-Mail, Fax oder über ein barrierefreies Formular erreichbar. Er unterstützt auch bei der Suche und der Kostenübernahme von Gebärdendolmetscher:innen.

    Kontaktformular Gehörlose | WEISSER RING e. V. (weisser-ring.de)

  • Assistenz im Krankenhaus für Menschen mit Behinderung - es hat sich was bewegt.

    Nach langem Hin und Her ist die Kostenübernahme durch die Bundesregierung geklärt. Wir dürfen gespannt sein, wie diese Vorgabe in Bayern umgesetzt wird. Nähere Informationen s. Pressemitteilung im Anhang und hier:

    24.06.2021 - PM 127.21 | Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (bayern.de)

  • Assistenzhunde haben endlich Zutritt – Teilhabestärkungsgesetz in Kraft

    Seit 30 Jahren unterstützen Assistenzhunde Menschen mit Behinderung im Alltag und im Beruf. Mindestens genauso lange schon kämpfen Menschen mit Einschränkungen und verschiedene Organisationen um Anerkennung der notwendigen wertvollen Helfer und Lebensretter:
    Assistenzhunde helfen z.B. beim Ankleiden und erschnüffeln, wenn eine Panikattacke oder ein anderer medizinischer Notfall droht. Bislang kam es immer wieder zu unschönen Begegnungen, bei denen Assistenzhunde samt Besitzer:innen von Festen auf öffentlichen Plätzen verwiesen wurden. Das soll nun der Vergangenheit angehören. Menschen mit Behinderung und ihre Assistenzhunde haben jetzt per Gesetz Zutritt zu öffentlichen Anlagen, Gebäuden und Einrichtungen – auch wenn dort Hunde ansonsten verboten sind. Nähere Informationen siehe: BMAS - FAQ zu den neuen Regelungen im BGG zu Assistenzhunden

Informationen für AlleS in Fürth

Hier finden Sie Informationen zu den Themen Behinderung und Barrierefreiheit in Fürth.

Fürth Für Alle – Der Aktionsplan Inklusion

„Fürth Für Alle“ ist ein Beteiligungsprojekt. 2017 wurden alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich Gedanken zu machen, wie Inklusion in Fürth gelingen kann. Hierzu gab es wiederholt Treffen, sogenannte Vernetzungsforen. In der Folge entwickelten die Beteiligten einen Katalog an Maßnahmen, die dabei helfen sollen, Menschen mit Behinderung gleichberechtigt am Leben in der Stadt teilhaben zu lassen. Der sogenannte Aktionsplan listet nicht nur die einzelnen Maßnahmen auf, sondern erklärt auch, was darunter zu verstehen ist. Die PDF-Version kann hier heruntergeladen werden.

Seit Dezember 2019 gibt es den Aktionsplan Inklusion auch als barrierefreie PDF.

Die Ziele des Projekts und die Inhalte des Aktionsplans sind im Video unten für Gehörlose erklärt.

Fürther Wegweiser für Menschen mit Behinderung

Wegweiser Fürth, Bürger*innen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen

Der Fürther Wegweiser

Zu Beginn des Jahres 2020 erschien der Fürther Wegweiser für Menschen mit Behinderung und chronischen Krankheiten. Der Wegweiser ist als barrierefreie PDF Version zum Download verfügbar. Außerdem kann die handliche Broschüre bei der Fachstelle für Seniorinnen und Senioren und Menschen mit Behinderung kostenlos abgeholt werden.

Der Wegweiser listet Anlaufstellen zu den Themenbereichen Beratung, Interessensvertretung, Bildung und Arbeit sowie Wohnen, Alltag und Freizeit, Gesundheit und Pflege auf. Außerdem findet man Informationsseiten zu den Themen Behinderung, Inklusion und Barrierefreiheit. Der Wegweiser enthält einen Auszug des Stadtplans und damit eine Übersicht über die Behindertenparkplätze und WC für Menschen mit Behinderung in der Stadt Fürth.

Zentral bei der Erstellung war das Ziel, Menschen mit Behinderung aber auch deren Angehörigen und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Möglichkeit zu bieten, sich selbstständig zu informieren und dann auch Eigeninitiative zu ergreifen. Deswegen ist der Wegweiser übersichtlich, gut verständlich und mit teils eigens entworfenen Piktogrammen zur Barrierefreiheit illustriert.

Fürther Stadtplan im Großdruck

Der Fürther Stadtplan ist zusammengefaltet genauso groß wie übliche Stadtpläne

Der Fürther Stadtplan

Der Fürther Stadtplan wurde 2019 von der Fachstelle für Seniorinnen und Senioren und die Belange von Menschen mit Behinderung (fübs) herausgegeben. Er lässt sich mit einer Hand öffnen und halten. Zudem ist er etwa eineinhalb Mal größer als ein herkömmlicher Stadtplan und durch stärkere Kontraste auch für sehbeeinträchtigte Menschen leichter zu lesen. Entstanden ist das Druckwerk in einem Gemeinschaftsprojekt der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung und dem Behindertenrat, der Seniorenbeauftragten und dem Seniorenrat. Der Stadtplan ist unter anderem in der Fachstelle kostenlos zu bekommen.

Weitere Informationsbroschüren, Flyer und Handzettel

Wie beispielsweise den Wegweiser für Menschen mit Behinderung des Zentrums für Bayern Familie und Soziales finden Sie in der Fachstelle für Seniorinnen und Senioren und die Belange von Menschen mit Behinderung (fübs) in der Hirschenstraße 2b in Fürth.